Die Gefahr einer möglichen Bargeldabschaffung

Ein politischer Blog über den Kapitalismus und die deutsche Gesellschaft. Durchleuchtung von soziökonomischen Problemen.

Unter dem Deckmantel der Bekämpfung von Kriminalität, Geldwäsche und Terrorismus gibt es Überlegungen das Bargeld schrittweise abzuschaffen. Dies soll in einem schleichenden Prozess erfolgen, denn dieser fällt der Masse meistens nicht auf. Zunächst soll eine Obergrenze eingeführt und der €500 Schein abgeschafft werden – die SPD hat in einem Papier eine Obergrenze in Höhe von €5000 gefordert. Kenneth Rogoff, der ehemalige Chefvolkswirt des IWF will große Banknoten auslaufen lassen, indem keine neuen großen Geldscheine mehr ausgegeben werden – dies bestätigte er in einem Handelsblatt Interview vom 18.05.16. Gerade weil dieses Step by Step Verfahren schwerer zu bemerken ist, wird auf zeitliche Streckung und nicht auf einen Paukenschlag gesetzt. Das Endziel und Endergebnis bleibt aber die Abschaffung des Bargeldes.
Der Grund hierfür ist die Notwendigkeit von Negativzinsen aufgrund der ansteigenen Staatsverschuldung. Am 18.11.14 sagte Kenneth Rogoff auf einer Ifo-Institut Veranstaltung in München: „Die Zentralbanken können auf diese Weise leichter Negativzinsen durchsetzen“. Diese Negativzinsen sind jedoch nichts anderes als eine versteckte Steuer und diese führt dazu, dass immer weniger Bürger ihr Geld bei einer Bank einlagern, weil diese dafür Gebühren in Form von Negativzinsen bezahlen müssten.
Darum soll der Bürger dazu gezwungen werden dieses Geld einzulagern – und genau das erreicht die Abschaffung von Bargeld. Bis es soweit ist sollen laut Ökonom Hans-Werner Sinn die Lagerungskosten der Geschäftsbanken für Bargeld erhöht werden, in dem schrittweise nur noch kleine Scheine ausgegeben werden – denn kleine Scheine benötigen ein Vielfaches an Lagerplatz als große Scheine. Diese erhöhten Lagerkosten sollen den Bürger dazu zwingen ihr Kapital auf einer Bank zu belassen, bis das Bargeld letztlich komplett abgeschafft wurde.
Ohne Bargeld kann sich der Bürger nicht mehr den Negativzinsen und der Mithaftung einer Bankenpleite entziehen. Bereits heute sind Spareinlagen über €100.000 nicht mehr durch eine Bank versichert und seit 2016 darf in der Eurozone nur eine Bank vor der Pleite gerettet werden, wenn vorher Sparer und Anleihenbesitzer der Bank zur Kasse gebeten werden.

Quelle: politikbildung.de – Abteilung für politische Bildung der ESDP-Initiative: Die Gefahr einer möglichen Bargeldabschaffung

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KarFreitag

Heute ist der Todestag von Jesus. Ermordet, weil er eine Alternative zum (noch immer) bestehenden System darstellte und lehrte. Sein Tod brachte eine neue Bewegung in Gang. Diese hätte ganz schnell die Welt völlig umkrempeln können. Dies erkannten ganz schnell die Mächtigen der Welt und unterwanderten die neue Bewegung. Seit dem gibt es zwei christliche Bewegungen: Eine meist als Staatskirche daherkommenden Kirche der Mächtigen und eine, welche das geblieben ist, was sie war: Die Gemeinschaft der Heiligen.
Und auch wenn beide in ihrem Glaubensbekenntnis sagen: ... Und Auferstanden von den Toten am dritten Tage ..., so richtig erkannt haben sie die Bedeutung seiner Lehre (bis heute) nicht. Bereinigen wir seine Lehre von all dem mit den Jahren hinzugefügten frommen Klimbimm und wir erhalten den Schlüssel für eine natürliche Weltordnung.
Na dann, mal los.

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Das Vollgeld im Mittelalter

Das Vollgeld im Mittelalter

Eine Form des fließenden Geldes gab es bereits in der Zeit von 1150 bis 1450. Zu dieser Zeit wurden in Deutschland Münzen mit Jahreszahl geprägt und am Ende des Jahres wurden diese ungültig. Für 100 alte Münzen erhielt das Volk dann durch Umtausch 80 neue – das war die einzige Steuer des Fürstentums. Dadurch wurde der Umlauf des Geldes verstärkt, weil niemand den Fürsten etwas schenken wollte. Zu dieser Zeit wurden alle schönen mittelalterlichen Städte gegründet wie Bruchsal, Rastatt, Freiburg, Xanten, Görlitz, Tübingen, Regensburg, Bamberg und Straßburg sowie Dome gebaut wie Kölner Dom, Straßburger Dom, Freiburger Dom, Worms und Mainz. Zu dieser Zeit wurden nur 4 Tage in der Woche bzw. 30 Stunden gearbeitet, obwohl noch keine technische Maschinen auch nur ansatzweise auf dem heutigen Level existierten und trotzdem berichten Bücher auch nach heutigen Maßstäben von einer Zeit des Genusses und Wohlstands. Insgesamt wird aus dieser Zeit nur selten berichtet, weil in diesen 300 Jahren in den Regionen des fließenden Geldes keine nennenswerten Kriege existierten über die man berichten konnte. Erst nachdem das fließende Geld abgeschafft wurde begann die düstere Zeit des wirtschaftlichen Zusammenbruchs, des so genannten Mitteltalters mit Hexenverbrennungen, Ketzermorden, 30 jährigem Krieg, Pest etc.

Quelle: politikbildung.de – Abteilung für politische Bildung der ESDP-Initiative: Das Vollgeld im Mittelalter

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Schwesigs „Gender Care Gap“

Der neueste Irrsinn aus dem Hause der Familienministerin, oder besser der Familienzerstörungsministerin. Eltern, und da insbesondere die Mütter, welche die Frechhheit haben, sich selber um ihre Kinder zu kümmern. Und denen vieleicht auch noch Liebe zu geben versuchen und dafür sorgen wollen, das ihre Kinder eines Tages auch feste Verbindungen einzugehen in der Lage sind. Solche Leute sind für unser Familienzerstörungsministerium das allerletzte.

Dazu eine Presseerklärung des Verband Familienarbeit e.V.    

Unter dem Begriff „Gender Care Gap“ wird in einem Gutachten für den 2. Gleichstellungsbericht behauptet, Frauen leisteten 52,4 % mehr unbezahlte Tätigkeit für andere als Männer.

Familienministerin Schwesig kommentiert das so: „Wir haben vieles umgesetzt und angestoßen, damit Gleichberechtigung tatsächlich in der Lebenswirklichkeit der Menschen ankommt (…) Wir müssen dafür sorgen, dass die Care-Arbeit nicht zum großen Teil allein von Frauen erbracht wird.“ Sie lobt ihre Idee der Familienarbeitszeit mit dem Familiengeld, (Anm: wieder ein ganz eng gestricktes Korsett, das Eltern per Geldzuwendung lockt, sich den Schwesig’schen Vorstellungen von Partnerschaftlichkeit und vollzeitnaher Erwerbsarbeit zu unterwerfen.) und fährt fort: “Hinzu kommt, dass wir gerade jene Berufe, in denen mehrheitlich Frauen arbeiten, – wie in der Pflege und im soziaen Bereich – aufwerten und stärken müssen…“ (PM des BMFSFJ Nr. 19 vom 07.03.2017)

Gertrud Martin vom Verband Familienarbeit, meint dazu: „Es ist immer dasselbe misstönende Lied, das Frau Schwesig singt: Die in den Familien geleistete unbezahlte Care-Arbeit wird zwar erwähnt, aber nur, um dann zu betonen, dass die bessere Bezahlung ausschließlich für die in diesem Bereich Erwerbstätigen zur Debatte steht. Dazu wird die Forderung gestellt, die Mütter sollten möglichst in Vollzeit erwerbstätig sein, und die Väter sollten vermehrt in die häusliche Care-Arbeit einsteigen. Sie lässt außer Acht, dass sich für die Eltern auch durch eine gleiche Aufteilung dieser Arbeit nichts an den damit verbundenen Benachteiligungen und existenziellen Risiken ändert. Der Ministerin geht es offensichtlich gar nicht darum, die Gleichberechtigung von Müttern und Vätern in der Gesellschaft zu verwirklichen, sondern um die Durchsetzung ihres ideologisch geprägten Konzepts.“

Martin weiter: „Frau Schwesig sollte sich endlich klar machen, dass allein die Kinder Garanten für den Fortbestand unseres Sozialsystems (Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung) und für die Zukunft unserer Gesellschaft schlechthin sind. Es ist abwegig, dass ausgerechnet die Familienministerin die Familienarbeit abwertend behandelt und als eher schädlich für Mütter und Kinder diffamiert. Sie sollte das Grundgesetz beachten, das den Eltern das Vorrecht gibt, zu bestimmen, wie und durch wen ihre Kinder erzogen werden. Es ist ihre vorrangige Aufgabe, die Benachteiligung der häuslichen Betreuungsarbeit zu beseitigen und dafür zu sorgen, dass Frauen und Männer nicht nur dann den Anspruch auf Gleichberechtigung haben, wenn sie zu Lasten der Kinder die gleiche Teilhabe am Erwerbsleben erreichen. Zumindest in den ersten drei Lebensjahren eines Kindes muss ein existenzsicherndes Erziehungsentgelt die Gleichstellung der häuslichen Kindererziehung mit der Erwerbsarbeit gewährleisten.

Die Schieflage dieser beiden Bereiche ist auch im Hinblick auf unser Rentenrecht skandalös. Die Mütter als Leistungsträgerinnen, die die künftigen Renten erst ermöglichen, müssen sich als „Trittbrettfahrerinnen“ beschimpfen lassen! Wie verquer ist das denn?“

Dr. Johannes Resch

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Gender-Ideologie zerstört Grundlagen der Gesellschaft

Erlangen (idea) – Die Gender-Ideologie kann weder mit der Wissenschaft noch Gottes Schöpfungsordnung begründet und vertreten werden. Diese Ansicht vertritt der Theologieprofessor Reinhard Slenczka (Erlangen) in einem Gutachten mit dem Titel „Mit welchen Gründen von Vernunft und Recht wird die Ideologie des Genderismus in Politik, Kirche und Schulen eingeführt und aufgezwungen?“. Zum Hintergrund: Gender Mainstreaming geht davon aus, dass die sexuelle Orientierung frei wählbar ist. Damit leugnet sie laut Slenczka die schöpfungsmäßige Unterscheidung und Zuordnung der Geschlechter. Durch „dieses tiefe Unrecht“ würden die „tragenden Grundlagen einer Gesellschaft zerstört“. Dem müssten Kirche und Politik Einhalt gebieten.

Kirche gibt biblische Grundsätze auf

Nach der Beobachtung des Theologen hat sich die Gender-Ideologie in Theologie und Kirche sehr weit verbreitet. Die Einrichtung eines Studienzentrum der EKD für Genderfragen in Kirche und Theologie in Hannover 2014 zeige, „dass im heutigen Protestantismus die Ideologie des Genderismus nicht nur eine Plattform gefunden hat, sondern eine beherrschende Rolle einnimmt“. Wie man heute „Kirche geschlechtergerecht gestalten“ wolle, so habe man 1933 ein „artgerechtes Christentum“ gefordert. Slenczka: „Wo die Heilige Schrift nicht mehr als Wort Gottes anerkannt wird und in Geltung ist, treten unweigerlich Meinungen und Forderungen von Menschen als Autorität in der Kirche auf. Dafür ist der Protestantismus auch in unserer Zeit besonders anfällig.“

Gesellschafts- und Rechtsordnung soll verändert werden

Es gebe keinerlei theologische, rechtliche und politische Berechtigung, die Forderungen der Gender-Ideologie durchzusetzen „und auf diese Weise die bestehende Gesellschafts- und Rechtsordnung tiefgreifend zu verändern, ja zu zerstören“. Vielmehr handele es sich um eine ideologische Bewegung, die aus dem Anspruch erwachse, die seit Jahrhunderten geltende Werteordnung mit ihren sittlichen und rechtlichen Normen den heutigen Verhältnissen und dem Verhalten des heutigen Menschen anzupassen. Slenczka wirft den Vertretern der Gender-Ideologie ferner vor, die „Befriedigung des Sexualtriebs in beliebiger Form nicht nur orientierend zur Wahl zu stellen, sondern ihn aufzuwecken und sogar auszuprobieren“. Wenn das in Lehrpläne von Schulen aufgenommen und durchgesetzt werde, dann sei das Kindesmissbrauch, denn auf diese Weise werde die schützende Scham beseitigt und nicht mehr respektiert. Slenczka kritisierte ferner das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz („Antidiskriminierungsgesetz“) von 2006. Dort sei über das Arbeitsrecht „die Gleichstellung von ‚sexueller Identität‘ als Ziel von Gesellschaftsveränderung in die Grundrechte eingetragen worden“.

Quelle: Gender-Ideologie zerstört Grundlagen der Gesellschaft

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Familienarbeit der Mütter – der Dorn im Auge der OECD

Laut dpa beklagt die OECD in ihrer neuen Studie den hohen Anteil der Mütter in Deutschland, die „nur“ in Teilzeit erwerbstätig sind. Sie trügen damit „unterdurchschnittlich“ zum Wirtschaftswachstum bei. Die Fixierung auf Teilzeitarbeit zeige die Orientierung am „traditionellen Rollenbild“.

Gertrud Martin, die Vorsitzende des Verbands Familienarbeit e.V. übt entschiedene Kritik: „Die OECD ist ein Lobbyist für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. In dieser Eigenschaft sollte sie sich aber heraushalten aus den Angelegenheiten, die Familien ohne Einmischung von außen autark zu regeln haben. Es muss ein Ende damit haben, dass die OECD in regelmäßigen Abständen den Müttern ggf. auch Vätern, die zugunsten der Präsenz bei ihren Kindern auf Erwerbsarbeit verzichten oder in Teilzeitarbeit stehen, Vorwürfe macht und versucht, sie möglichst in Vollzeit für die Erwerbsarbeit zu verpflichten. Solange die OECD in ihren Studien die Gleichwertigkeit von Erwerbsarbeit und elterlicher Erziehungsarbeit vollständig ignoriert, disqualifiziert sie sich als ernst zu nehmender Gesprächspartner.“

Martin meint weiter, angesichts der Tatsache, dass ein unbegrenztes Wirtschafts- und Konsumwachstum auf dem begrenzten Raum, den die Welt biete, nicht möglich sei, müsse auch die Frage gestellt werden, wie menschenverachtend dieses System des Immer-Größer-Weiter-Höher sei. Die Parameter dafür seien zuvörderst dort anzulegen wo es um die Kinder gehe und um die Eltern, die sich bemühen, ihre Kinder zugewandt zu erziehen und verantwortungsvoll ins Leben zu begleiten. Dafür brauchten die Eltern Zeit. Martin: „Es ist Arbeit, die sie leisten, keine Nicht-Arbeit! Der Sprachgebrauch in diesem Zusammenhang muss sich endlich an der Realität ausrichten. Eltern sichern durch ihre Erziehungsarbeit nicht nur die Existenz unserer umlagefinanzierten Renten-,Kranken- und Pflegeversicherung, sondern auch die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft. Unsere Kinder können sich nicht gegen den Elternentzug wehren oder organisieren. Sie wachsen damit auf und tragen die dadurch erfahrene Prägung in die nächste Generation. Ihre aus mangelnder Elternbindung resultierenden Mängel an emotionaler Sicherheit und Bildungsfähigkeit führen oft zu späteren seelischen Defiziten und hohen `Reparaturkosten`. Leider erstellt die OECD dazu keine Studien:! Der Kreis schließt sich nicht!“

Soweit aus der Pressemeldung des Verband Familienarbeit e.V.

Durch Mütter (und auch Väter) geleistete Arbeit ist keine verzinsbare Arbeit. Sprich das große Kapital hat nichts davon. Elternarbeit ist Liebesarbeit.

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Interview mit Winrich Prenk

 

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Unbewiesene Theorien der Gender-Ideologen – Richard Dawkins Foundation

Streitpunkt Marburger Geschlechterforschung Februar 2017

Quelle: Unbewiesene Theorien der Gender-Ideologen – Richard Dawkins Foundation

 

(Text reblogt) Am Samstag, den 4. Februar 2017, veröffentlichte die Oberhessische Presse (OP) einen Artikel unter der Schlagzeile „Genderforscherinnen kritisieren Kutschera-Buch – Debatte über provokante Publikation des Kasseler Biologen wird weiter mit Vehemenz geführt.“ In diesem von Herrn Manfred Hitzeroth verfassten Beitrag wird zunächst die folgende Hintergrundinformation geliefert. Im April 2016 wurde im Marburger „Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung“ ein „Arbeitskreis Ulrich Kutschera“ (AK-U. K.) gegründet, deren vier Mitglieder zehn Monate lang tagten und letztendlich eine Internet-Rezension zum Fachbuch „Das Gender-Paradoxon“ veröffentlichte.

Der Rezension vorangestellt wurde ein Kommentar des Autors U. Kutschera, in welchem er seine Bedenken bzgl. einer Bewertung dieser Monographie durch Personen ohne biowissenschaftliches Fachwissen zum Ausdruck brachte:

„Das Bio-Fachbuch ist für einen kleinen, naturwissenschaftlich gebildeten und somit elitären Leserkreis verfasst worden. Es war mir klar, dass Personen ohne biowissenschaftliche Grundausbildung mit dem Text nichts anfangen können, und diese Vorhersage hat sich neun Monate nach dem Erscheinen bewahrheitet. Von Seiten der angesprochenen Gender-Ideologen, von mir als Moneyisten bezeichnet, kam kein einziges sachlich fundiertes Gegenargument, nur niveaulose Polemik – verstanden haben die Gender-Gläubigen somit offensichtlich nichts, das habe ich aber auch nicht erwartet. (U. Kutschera, aus einer E-Mail an den AK-U. K., 2016).“

Wie die OP berichtete, wurden vom „AK-U. K.“ u. a. die folgenden Kritikpunkte thematisiert: Das Fachbuch sei mit unvollständigen Quellenangaben versehen, es würden die Gender Studies unter Verzerrung von Sachverhalten diffamiert, und es wären verschwörungstheoretische Denkmuster verwendet worden. Weiterhin würde der Autor ganze Wissenschaftszweige verunglimpfen und in seinem Pamphlet unbewiesene Theorien aufstellen, so argumentierten die Marburger Gender-Gläubigen. Die Kritik gipfelt in der Aussage, Kutschera würde mit „seinen polemisierenden, sexistischen und rassistische Äußerungen“ provozieren wollen. Gleichzeitig liefert der AK-U. K. aber auch eine Definition, worum es bei den Gender Studies ihrer Ansicht nach geht: Diese Geschlechterstudien „hinterfragen lediglich binäre Konstruktionen von Zweigeschlechtlichkeit und schaffen ein Bewusstsein für die Vielfalt von Konstellationen und Lebensentwürfen im Hinblick auf Geschlecht.“ In seinem OP-Interview zur Rezension argumentierte der Autor wie folgt:

Kutschera-Kritikern nehmen die genetischen Unterschiede der Geschlechter nicht zur Kenntnis

Den Mitgliedern des „AK-U. K.“ fehle es zunächst einmal grundsätzlich an Lesekompetenz, bemängelt der Kasseler Professor Ulrich Kutschera. So hätten sie die schwergewichtigen evolutionsbiologischen Themen seines Buchtextes im Wesentlichen nicht gelesen beziehungsweise nicht verstanden. Dabei handele es sich immerhin um einen Textumfang von zwei Drittel seines Buches. Den Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit und Argumentation mit unvollständigen Quellenangaben und ohne allgemeine wissenschaftliche Zitierstandards weist Kutschera entschieden zurück. So habe er in dem aus seiner Sicht der Biologie und nicht den „Humanitätsstudien“ zuzuordnenden Fachbuch den dafür vorgesehenen „Springer-Nature-Basic Style“ verwendet. Aus Sicht von Kutschera leugnen die Rezensenten die klare Erkenntnis, dass John Money und Judith Butler die zentralen geistigen Urheber ihrer universitären Pseudowissenschaft sind. Auch seien von den Kutschera-Kritikern die genetischen Unterschiede der Geschlechter nicht zur Kenntnis genommen worden, kritisiert der Kasseler Professor. Zudem sei es ein Armutszeugnis, dass weder die Gender-Biomedizin noch das „Vermännlichungsgen“ von den Rezensentinnen thematisiert worden sei.

Die Rezension sei insgesamt ein weiterer Beweis dafür, dass „Gender Studies“ auf pseudowissenschaftlichen Moneyistischen Thesen basieren. Es fehle den Genderforscherinnen ein ergebnisoffenes Forschungsprogramm. Nach Meinung von Kutschera betreiben sie „nichts anderes als feministische Politik-Propaganda unter dem Deckmantel der Sozialwissenschaften“. „Das wichtigste Lebensziel aller nicht völlig geistig deformierter Menschen ist es, Nachkommen zu hinterlassen – Familien, Mütter und Kinder existieren aber in der trostlosen Gender-Welt nicht, beziehungsweise sie werden an den Rand gedrängt“, meint Kutschera. Denn in der Marburger Rezension werde eine Gender-Definition geliefert, die von der Fortpflanzung völlig entkoppelt sei. Diese „sterile, trist-grau-traurige Aussterbe-Welt“ gebe es in Deutschland seit den 1980er Jahren wirklich, meint Kutschera. Das Projekt der „Gender Studies“ scheine diese „Evolution im Rückwärtsgang, d. h. den Geburtenrückgang“, zu fördern. Dementsprechend könne man das „Todesmotto“ des Marburger Arbeitskreises in etwa so beschreiben: „Geschlecht hat nichts mit Fortpflanzung zu tun – auf in die kinderlose-gleichgestellte feministische Zukunft!“ Zudem sei es absurd, die beiden Geschlechter – Mann und Frau – als soziale Konstrukte zu sehen und Zuschreibungen von Geschlechterrollen zu postulieren, die dann im Körper materialisiert werden. Die Gender Studies könne man insgesamt als ein „nutzloses Laber-Fach mit dem Potenzial einer genderistischen Hirnwäsche und der Vernebelung des gesunden Menschenverstandes“ bezeichnen, kritisiert Kutschera.

Wie aus der Info-Box im OP-Artikel vom 04.02.2017 hervorgeht, plant das genderistische Zukunftszentrum Workshops und Ringvorlesungen, um, auf Kosten des Steuerzahlers, ihre wirren pseudowissenschaftlichen Vorstellungen von der „sozialen Konstruktion der Geschlechter Mann und Frau – ohne Reproduktion (Hinterlassen von Kindern)“ weiterhin bundesweit der Öffentlichkeit darzubieten.

Fazit: Die eingangs zitierten Bedenken des Autors, sein Fachbuch würde von den Vertretern der Moneyistischen Gender-Irrlehre inhaltlich nicht zur Kenntnis genommen, hat sich zwölf Monate nach Erscheinen der Monographie leider bewahrheitet. Mehr als 2/3 des Textes wurden ignoriert, so z. B. das XY (Mann)- XX (Frau)-Menschenbild (Geschlechtschromosomen werden im ganzen Körper exprimiert), die genetischen Unterschiede von Mann und Frau, die Frau als das primäre Geschlecht, das SRY-Vermännlichungsgen, die angeborene homoerotische Neigung usw. werden nicht zur Kenntnis genommen. Vermutlich fehlt es diesen Ideologen an biowissenschaftlichem Grundwissen. Sogenannte „Humanwissenschaften“ ohne biologische Faktenbasis sind nutzlose Zeitverschwendung, das wird beim Lesen der Marburger Rezension wieder einmal deutlich, argumentierte der Autor U. Kutschera.

Weiterführende Infos zum Gender-Paradoxon: siehe das aktuelle Interview im Journal Welt der Fertigung, Ausgabe 01/2017.

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Frühsexualisierung – Die Pimmel-Puppen-Päderasten-Politik

Die neueste Errungenschaft der dekadenten BRD-Politik ist die sogenannte »Frühsexualisierung«. Der Traum jedes Pädophilen ist damit in greifbare Nähe gerückt. […]

Quelle: Frühsexualisierung – Die Pimmel-Puppen-Päderasten-Politik

 

Auf in die schöne neue Welt von Aldous Huxley.
Und sagt bitte hinterher nicht, euch hätte niemand gewarnt!

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Hurra Mindestlohn!! ???

Seit Januar gilt ein neuer Mindestlohn. Und wieder kommen hundertausende Arbeitnehmer mehr in den Genuss des selbigen. Die Höhe des Mindestlohnes ist von 8,50 Euro auf 8,84 Euro gestiegen. Bei einer 40Stunden Arbeitswoche beträgt der durchschnittliche Monatsmindestlohn demnach 1532,00 Euro —  wenn man den im Netz befindlichen Rechnern glauben darf. Rechnet man selber nach folgender Formel über das Mindestjahresgehalt (365 Tage* 8 Stunden* 8,84 Euro* 5 Tage/ 7 Tage = 18437,71428/12 Monate ergibt 1536,47 Euro), kommt man auf ein leicht höheres Ergebnis.
Maßgeblich für den Monatslohn/Gehalt ist jedoch die tatsächlich pro Monat gearbeitete Zeit. So ergibt sich für einen Lohnempfänger in einem Monat mit 20 Arbeitstagen und einer Stundenanzahl von 160 Stunden ein Mindestlohn von 1414,40 Euro, bei 21 Arbeitstagen (168h)  1485,12 Euro, bei 22 Arbeitstagen (176H) 1555,84 Euro und bei 23 Arbeitstagen (184h) sogar 1626,56 Euro.
Für einen Gehaltsempfänger heißt das im Klartext, bei einem vereinbarten Monatsgehalt von z.B. 1550 Euro muss der Arbeitgeber in Monaten mit 22 und 23 Arbeitstagen aufstocken. Oder besser noch gleich ein Gehalt von mehr als 1626, 56 Euro vereinbaren.

Ist also mit dem Mindestlohn das Problem gelöst?

Mindestlohn ist eine arbeitspolitische Maßnahme des Staates.  Was einerseits, zumindest nach Sichweise von Linken, Grünen und Gewerkschaften, so revolutionär und modern klingt, ist eigentlich ein ganz alter Hut. Bereits das römische Imperium hat einen solchen in seiner Untergangsphase (seine letzten 300 Jahre)  eingeführt. Nannte sich damals Brot und Spiele.
Sinn des modernen Komplettpakets von Mindestlohn und Dschungelcamp ist es, den unteren, noch arbeitenden Schichten (also nicht die ganz unten – Ha(r)tz 4) den Eindruck zu vermitteln, das es ein Arm trotz Arbeit in unseren modernen Gesllschaft nicht geben soll. Was allerding nach unserer gängigen Definition von Armut Unfug ist. Das Gegenteil ist der Fall. Je höher der Mindestlohn, desto mehr Menschen gelten entsprechend ihres Einkommens als arm. Denn je höher die (auch die unteren) Einkommen, desto höher ist das Durchschnittseinkommen (Aktuell ist das ein Haushaltsnettoeinkommen von 2706 Euro) *1)
Schließlich wird Armut in Deutschland mit einem Nettoeinkommen von 40 bis 50 Prozent des Durchschnitts definiert. Wenn von der sogenannten Armutsgrenze gesprochen wird, sind Einkommen von 60 Prozent des mittleren Einkommens (inkl. staatlicher Sozialleistungen wie Kinder- und Wohngeld) gemeint. Wer an der Armutsgrenze lebt, gilt noch nicht als arm, kann seinen Lebensunterhalt aber nur noch knapp bestreiten.  Auch Haushalte, die immerhin noch 70 Prozent des durchschnittlichen Einkommens beziehen, gelten heute bereits als armutsgefährdet.

So schön der Mindestlohn für alle Menschen mit niedrigen Einkommen auch ist (der Schreiber dieser Zeilen ist seit Januar selbst Mindestlöhner – die erste Lohnerhöhung seit 1996!!!), es ist keine Lösung. Solange die großen Einkommen durch ohne eigne Leistungen erzielte  Zinseinnahmen generiert werden, wird es zu keinem Abbau des Unterschiedes zwischen unverschuldet Reich und Arm kommen. Solange durchschnittlich 30 bis 40% Zinses in allen Endverbraucherpreisen enthalten sind, werden die Geldbesitzer (und dort hauptsächlich 8 Familien auf diesem Planeten) immer reicher werden und alle produktiv tätigen Menschen immer Ärmer. Das Problem der Armut, egal ob echte oder relative Armut, kann nur durch ein allgemeines Resourcenrecht und ein Geldsystem gelöst werden, welches auf  einem konstrucktiv umlaufgesicherten Geld basiert. Alles andere verschlimmbessert nur.

Denken sie mal darüber nach!
na dann, einen schönen Tag noch.

HH

*1 ) Der Durchschnittshaushalt umfasst in Deutschland 2,1 Person. dh, 2,1 Person haben zusammen 2706 Euro zur Verfügung. Macht pro Kopf  1288,57 Euro Nettoeinkommen.
Ein Haushalt mit  z.B 8 Personen sollte also im Monat 10308,57 Euro Netto haben, dann wären sie Durchschnitt. Bei weniger als 6185 Euro (60%) sind sie an der Armutsgrenze und bei weniger als 4123 Euro (40%) sind sie Arm.

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